|
|
Der Comer See
Der
Comer See hat eine äußerst charakteristische Form, eine Art
umgekehrtes Ypsilon mit drei Flussarmen, einem Richtung Norden und
zwei, die sich Richtung Como und Lecco verzweigen.
Er ist flächenmäßig der drittgrößte und mit einer Tiefe von 410
Metern in Höhe der Orte Argegno und Nesso der tiefste der
italienischen Seen.
Der "Lario" (historischer Name unseres Sees) ist
gänzlich von Bergen umgeben, manche davon von majestätischer Größe.
Der höchste Gipfel ist mit 2610 Metern der des Monte Legnone
oberhalb der Ortschaft Colico.
Das
Klima ist im Allgemeinen mild und feucht, dank der großen
Wassermenge, welche als regulierende Kraft wirkt.
Die Winde, die vorwiegend am See wehen, sind : Die vom Süden
kommende "Breva", der vom Norden wehende "Tivano" und die
Bergwinde, die besonders abends von den seitlich gelegenen Tälern
her wehen.
Der Alto Lario
Der
nördliche Teil des Comer Sees, bekannt durch den Namen "Alto
Lario", ist ein Gebiet reich an Geschichte und Natur, voller
unbefleckter landschaftlicher Schönheiten, die dieser Region eine
bestimmte Identität geben und sie von anderen Gebieten des Comer
Sees unterscheiden.
Diese Gegend der antiken Bräuche hat es am besten verstanden,
die Nähe zur Schweiz und zu den nördlichen Ländern Europas zu
nutzen, so wurde sie zum touristischen Ziel der Liebhaber von
Wasser- und Bergsportarten. Der Alto Lario bietet Gelegenheiten
zur Erholung und Bereicherung für jeden Geschmack und jeden
Anspruch.
Von Menaggio aus Richtung Norden wirkt die Landschaft
wildwüchsiger und der Lauf des Comer Sees scheint sich zuerst zu
verengen, um sich dann, wie von Zauberhand, in einer weitläufigen
Wasserfläche wieder zu öffnen, welche im Hintergrund von Bergen
und Alpentälern eingerahmt ist. Dort erscheinen an den Ufern,
verschiedenartig am See entlang gestreckt oder entlang
geschlängelt, die Dörfchen Dongo, Gravedona, Domaso, Gera Lario
und Sorico.
Am gegenüberliegenden Ufer findet man das Dorf Colico, sanft am
Fuße des mächtigen Monte Legnone gelegen, welcher zwischen seinen
felsigen Hochburgen einen natürlichen Golf beherbergt: Die Bucht
von Piona.
Der obere Comer See ist zum bevorzugten Ziel eines bewegten,
internationalen Tourismus und Hauptsitz renommierter Schulen
diverser Wassersportarten geworden, von Windsurfen bis Kitesurfen,
über Segeln und Katamaransegeln bis hin zu Kanu und Wasserski.
|